Kanusportverein 1928 Flöha e.V.


Hier finden sie frühere Regattaberichte
und andere Artikel


Hier finden Sie Artikel und Berichte aus dem Jahr 2015, Jahr 2014, Jahr 2013 und Jahr 2012.

Berichte aus dem Jahr 2015

Starker Auftritt von Marc Paradies in Brandenburg

Bei schönstem Sonnenschein aber dennoch kühlen Temperaturen fand am Wochenende die 24. Große Brandenburger Kanuregatta auf dem Beetzsee statt. Fast 900 Sportler aus ganz Deutschland waren hier am Start, um nach dem langen Winter zu sehen, wo man steht.

Der KSV Flöha war mit einer kleinen Mannschaft ebenfalls vertreten. Die Jüngeren erlebten ihre erste große Regatta und zahlten teilweise noch viel Lehrgeld. Die Mädchen der Schülerinnen A kamen mit den Bedingungen nicht zurecht. Ihr Start wurde regelrecht vom Winde verweht, so dass sie schief im Starschuh standen. Den Rückstand konnten sie nicht mehr aufholen und damit war im Vorlauf Schluss.

Besser machten es die 10 jährigen Jungen. Sie erreichten durch eine gute Leistung im K2 den Zwischenlauf aber auch hier war die Konkurrenz dann zu stark. Jugendfahrer Marc Paradies zeigte hingegen, dass seine Leistungskurve weiter im Ansteigen ist.

Seine beste Leistung zeigte er im K1 über 200m. Nachdem er seinen Vorlauf gewonnen hatte, war ihm das Losglück nicht gerade zugetan. Er kam in den stärksten Zwischenlauf und qualifizierte sich hier mit Platz 5, trotz verbesserter Zeit, für das B- Finale. Dort belegte er mit einer weiteren Bestzeit Rang 4.

Mit der drittbesten Zeit der sächsischen Jugendfahrer festigte er seine Zugehörigkeit zur Sächsischen Spitze und somit seinen Anspruch auf einen Platz in den Mannschaftsbooten. Selbst auf der für ihn ungeliebten Strecke über 1000m fuhr er im K 2 mit Maximilian Häßlich von BW Dresden bis auf Platz 4 im B- Finale. Im 2. Vierer sitzend kam er hier ins Finale und wurde mit Maximilian, Arno Strauch (beide Dresden) und Vitali Svab (Leipzig) Sechster. (Anette Oehme)

Marc Paradies im K1
Bild: Marc Paradies (Bahn 9) im K1 (Quelle: Oehme)

Flöhaer Rennkanuten in Döbeln erfolgreich

Auf ein erfolgreiches Wochenende konnten die Rennkanuten aus Flöha zurückblicken. Zur Jubiläumsregatta des ESV Lok Döbeln mit über 300 Teilnehmern überzeugten die 27 Starter des KSV 1928 Flöha in allen Nachwuchsklassen. Besonders eindrucksvoll die Medaillenausbeute der Schüler ( Jg. 2005 ) mit 3 Siegen durch Nils Neumann und Raik Große.

Beide Kanuten siegten im K 1, K 2 sowie im K 4 in der Besetzung Große - Neumann - Krones - Linke. In den Jugendklassen überzeugten Maximilian Seifert und Marc Paradies in packenden Rennen. So erkämpfte sich Marc Paradies einen kompletten Medaillensatz.

Marc siegte im K 1 vor Maximilian Häßlich ( BW Dresden ), belegte Platz 2 im Rennen über 500 m, sowie Platz 3 im K 2 mit Partner Maximilian Seifert über die gleiche Distanz.
Paula Elster erwies sich mit Rang 2 ( 200 m ) und Rang 3 ( 500 m ) ihren Konkurrentinnen im K 1 der weiblichen Jugend ebenbürtig.

Mit Hanna - Lotta Neuber belohnte sich eine Sportlerin des Vereins für ihr stets engagiertes Auftreten im Training , mit Platz 1 im K 1 der Schülerinnen A über 200m und Platz 2 über die 500 m Strecke im Einerkajak. Das zur Döbelner Jubiläumsregatta nicht alles glücklich für den KSV Nachwuchs lief, liegt auch an den Risiken, welche eine Freiluftveranstaltung mit sich bringt.

Konnte sich der jüngster Medaillengewinner des Vereins Ben Luca Voigt mit Rang 2 im Lauf der Schüler C Jahrgang 2007 über seine Silbermedaille freuen, waren die Mädchen dieser Altersklasse vom Pech verfolgt. So kenterten bei stürmischen Wind bei ihrer 1. Regatta 2 von 3 Starterinnen des KSV.
(11.05.2015)

Hanna Lotta im K1
Bild: Hanna Lotta Neuber ( Schülerinnen A ) ganz oben auf dem Podest in ihrer Altersklasse über 200 m im K 1 (Quelle: Rößler)

Schüler B K4
Bild: Immer eindrucksvoll der Start der Vierer Kajaks, hier das Rennen der Schüler B über 200 m mit dem KSV Vierer ( im Bild 2. von vorn ) (Quelle: Rößler)

2 Jugendfahrer
Bild: Die besten Jugendstarter, nicht nur unseres Vereins, Marc Paradies ( lks.) und Maximilian Seifert mit Gold und Silber im K 1 ( 200 m / 500 m ) sowie Bronze über 500 m mit Maximilian Seifert. (Quelle: Rößler)

Erfolgreicher Saisonstart der Kanuten

Wie jedes Jahr trafen sich die Kanuten aus ganz Sachsen in Leipzig zur Saisoneröffnung. Die erste Regatta des Jahres 2015 war auch diesmal wieder die Sachsenmeisterschaft über die langen Strecken. Zwischen 1000m bei den Jüngsten und 6000m bei den Älteren legten die Sportlerinnen und Sportler in ihren Booten zurück.

Mit den 10jährigen Nils Neumann und Rayk Große waren die Jüngeren auch die Erfolgreichsten. Sie wurden Vizemeister im K2 ihrer Altersklasse. Nils erreichte zudem Platz 4 im Einer.

Eine weitere Medaille erpaddelten Marc Paradies und Ludwig Kunz im K2 bei den Herren Junioren. Sie erkämpften sich den Bronzerang. Eine starke Leistung zeigte Jugendfahrer Marc auch im Einer. Im starken Feld der Leipziger und Dresdner Sportschüler platzierte er sich nach 4000m auf Rang 5.

Eine ebenso starke Leistung zeigte auch Hanna Lotta Neuber bei den 14 jährigen Schülerinnen. Auch sie erkämpfte mit Anschluss zur Spitze Platz 5 im Einer über 2000m.

Die 12 jährigen Schüler Arne Neuber und Rayk Paradies landeten nach starker kämpferischer Leistung im K2 auf Platz 11. Am Start waren hier 27 Zweierbesatzungen.

Lehrgeld hingegen zahlte der 8 jährige Ben Luca Voigt. Bei seiner ersten Langstreckenregatta kam er gleich am Start in eine Karambolage und konnte den Rückstand am Ende nicht mehr aufholen.

Nächstes Wochenende treffen sich dann die Kanuten aus ganz Deutschland in Brandenburg auf dem Beetzsee. Auch der KSV Flöha wird mit einer 7 köpfigen Mannschaft am Start sein. (Anette Oehme)

Silber im K2
Bild: Nils Neumann (li), Rayk Große nach dem Gewinn der Silbermedaille (Quelle: Oehme)

Berichte aus dem Jahr 2014

Die Deutschen Kanu- Marathonmeisterschaften in München wurden nicht im Wasser, sondern auf dem Land entschieden. Zwei Flöhaer waren dabei.


(Flöha/München) Dass Rennkanuten nicht nur mit dem Kanu schnell unterwegs sein müssen, sondern auch zu Fuß, sagt eigentlich schon der Name - "Renn-Kanute". Doch ganz wörtlich nahmen es René Schneider und Lars Burkert bei der Vorbereitung auf ihre ersten Deutschen Kanu-Marathonmeisterschaften nicht. Das wurde den Wassersportlern aus Flöha-Plaue bei den Titelkämpfen in München zum Verhängnis.

Denn bei den Meisterschaften auf der Olympiastrecke von 1972 mussten die Besatzungen nicht nur einen 4,4 Kilometer langen Rundkurs auf dem Wasser fünfmal absolvieren, sondern auch mehrmals die Portage unmittelbar vor der Tribüne der Regattastrecke. "Auf diesem Abschnitt mussten die Boote jedes Mal etwa 200 Meter über Land transportiert werden, und das natürlich so schnell wie möglich - also im Laufschritt", beschreibt René Schneider die Schlüsselstelle des Kräftemessens der ausdauerndsten Rennkanuten Deutschlands. 173 Meldungen aus 49 Vereinen lagen den Organisatoren vom Deutschen Kanu-Verband vor. Darunter auch erstmals die der beiden Athleten vom Kanusportverein 1928 Flöha. "Wir sind in den vergangenen 15 Jahren ja fast immer nur zu Kurzstreckenregatten gestartet, das war irgendwie immer das Gleiche. Jetzt wollten wir mal was Neues ausprobieren", begründet Lars Burkert den Tapetenwechsel.

Und das Duo hatte sich im Winter auch den nötigen Schliff für den Umzug ins Lager der Ausdauer- Kanuten geholt. Mehrmals in der Woche ging es zum "Kilometerschrubben" auf den Wehrteich in Plaue. Je nach Wasserstand sind dort zwischen Wehr und Erdmannsdorf etwa 750 Meter Zschopau befahrbar. So stand dem Zweier eine 1,5 Kilometer lange "Runde" zum Kondition bolzen zur Verfügung. Bis zu 15 Mal wurde die Schleife pro Übungseinheit im Stück gefahren. Neben einem chronischen Drehwurm kamen so aber auch etliche Trainingskilometer zusammen.

Das bekamen die Konkurrenten bei den Kanu-Marathonmeisterschaften in Oberschleißheim zu spüren. Bereits nach wenigen Metern sahen sie das Boot der Flöhaer nur noch von hinten. "Als es zum ersten Mal auf die Portage ging, lagen wir in Führung, doch beim Ein- und Aussteigen sowie beim Tragen des Bootes büßten wir so viel Zeit ein, dass wir auf Rang 4 zurückfielen", berichtet Burkert. Zwar kämpften sich der 36-jährige Flöhaer und sein zwei Jahre älterer Partner aus Erdmannsdorf noch einmal an die Spitze des Feldes, doch beim nächsten Landgang war der Platz an der Sonne endgültig futsch.

"Manche Gegner nahmen uns auf dem Tragestück jedes Mal bis zu 80 Meter ab, das war auf dem Wasser irgendwann nicht mehr aufzuholen", sagt Schneider. Während die beiden, wahrlich nicht schmalbrüstigen Sachsen nach dem Aussteigen noch das Wasser aus dem Boot kippen mussten, bevor sie sich (und das Kajak) auf die Laufstrecke schleppten, seien 100 Kilogramm schwere Hünen locker-flockig losgesprintet. Einige Crews seien mit Pumpen ausgerüstet gewesen, die das "Entwässern" nebenbei übernahmen. Burkert: "Da waren echte Experten am Start." Zwar hätten sie von den Tragepassagen gewusst, dass sich hier aber die Spreu vom Weizen trennte, jedoch nicht. "Das schnelle Ein- und Aussteigen lässt sich auf der Zschopau aber auch schlecht trainieren, da es in Flöha keine sandigen oder kiesigen Ufer gibt."

Doch der Personal-Trainer am Klinikum Chemnitz und der Elek- triker aus dem Augustusburger Ortsteil warfen in der bayerischen Millionen-Metropole die Flinte nicht ins Korn. Sie bissen tapfer die Zähne zusammen und kämpften sich mit letzter Kraft auf den Bronzerang. "Wir waren restlos alle, ich hatte beim Duschen sogar Krämpfe in den Zehen", berichtet Burkert.

Die Klamotten sind aber noch nicht richtig trocken, da schmieden die beiden Flöhaer Renn- Kanuten schon wieder neue Pläne: Im Herbst wollen sie im tschechischen Krumlov bei einem Fluss-Marathon starten - aber ohne Rennen.

K2 - Schneider - Burkert
Bild: Volle Kraft voraus: René Schneider und Lars Burkert (vorn, von links) vom Kanusportverein 1928 Flöha bestanden ihre Feuertaufe bei der Deutschen Kanu-Marathonmeisterschaft in München. Auf der Olympiastrecke von 1972 erkämpfte das Duo die Bronzemedaille. (Quelle: Privat/Burkert)

(Bootshaus Flöha / Plaue) 18.30 Uhr Maike, Sophie, Lea und Sueanne beenden einen anstrengenden Trainingstag mit 15 Minuten Kompensationstraining im Paddelbecken. Hinter den 4 Sportlerinnen, sowie den anderen Aktiven der Trainingsgruppe liegen bereits 40 min Ausdauerlauf, 20 min Fußball und 50 min Gymnastik und Athletiktraining. Die Sportlerinnen des Kanusportvereins 1928 Flöha e.V. wissen, ohne Fleiß ist in der neuen Wettkampfsaison kein Blumentopf zu gewinnen. Im Wintertraining werden die Erfolge erarbeitet, dass war schon immer so.
Deshalb trainieren die Sportlerinnen 2 - 3 mal wöchentlich, je nach Altersklasse, in ihren Sportstätten. Nach der Motivation zu solchem Trainingseifer gibt es oft die Antwort, es macht einfach Spaß. Und als Nebeneffekt kann man auch noch verbesserte Sportnoten in der Schule vorweisen.

Anerkennung für diese Leistungen gibt es leider wenig, oft wissen nur die Banknachbarn in der Schule was man in der Freizeit so "treibt". Die Sportlerinnen und Sportler können nur staunen, wenn die älteren Trainer davon berichten, dass die Kanuten, wie auch die Sportler anderer Vereine, beim morgentlichen Apell für Ihre sportlichen Leistungen gelobt und für besondere Wettkampferfolge geehrt wurden. Auch wenn so manchem dieses öffentliche Lob fast peinlich war, eine Motivation war es allemal.
Während viele der Klassenkameraden ihre Ferien im Urlaub mit den Eltern verbringen oder am Computer neuste Spiele checken, geht des für die 4 Sportlerinnen, wie auch 14 weitere Kanuten, ab ins Trainingslager nach Sayda. Eigentlich wollte man in der Loipe die Ausdauer für die neue Saison tanken, bei dem Winter 2014, der den Namen eigentlich nicht verdient, ist das keine gute Idee. Somit gibt es mit Plan B Ausdauer, Spiel und Athletikeinheiten in und rings um die Sporthalle der Jugendherberge am Mortelgrund. Abgerundet mit einem Schwimmtraining in Marienberg werden 5 erlebnisreiche Tage wie im Flug vergehen.
(11.02.2014)

 

 

Sportler im Paddelbecken
Bild: Maike, Sophie, Lea und Sueanne gemeinsam im Paddelbecken (Quelle: Rößler)


Berichte aus dem Jahr 2013

Diesmal hielt das Wetter. Und so trafen sich 250 Sportler aus ganz Sachsen, Thüringen und Berlin zur 15 Mittweidaer Sprintregatta auf der Talsperre Kriebstein. Überschüttet wurden die Flöhaer Kanuten nur von einer regelrechten Medaillenflut. Im Juni war die Regatta in Mittweida der Flut zum Opfer gefallen. Dabei standen die Sportler des KSV Flöha mit 23 Goldenen so oft wie kein anderer Verein auf dem obersten Treppchen. Hinzu kamen 14 Silber- und 9 Bronzemedaillen.
In der Mannschaftswertung bedeutete das am Ende Platz 2 hinter dem Gastgeber vom SKSV Mittweida. Dabei konnten die 13 und 14jährigen Schüler und Schülerinnen A und auch die Damen und Herren Junioren die Siegerpokale in ihrer Altersklasse entgegen nehmen. Bei den 9- und 10jährigen wurde die KSV Mannschaft 2., in der Jugend und der Leistungsklasse kamen sie gesamt auf den dritten Rang.
Die größten Medaillen jäger waren: bei den Schülern A Marc Paradies mit den Siegen im K1 über 100 und 200m, mit seinem Partner Max Seifert holte er auch die Goldene im K2. Bei den Mädchen gewann Michelle Voigt über 200m und wurde dritte über 100m im K1. Gemeinsam holten die drei den Sieg im Mix-K4.
Aber auch die Jüngsten des KSV Flöha zeigten ihr gestiegenes Leistungsvermögen. Erfolgreichste bei den 10 jährigen Schülerinnen B war Jessica Lißner. Sie siegte in ihren Einer- Rennen sowohl über 100 als auch die 200m. Mit Josephine Auerbach holte sie den Sieg im K2. Und auch im K4 waren die beiden gemeinsam mit Sueanne Paulig und Fee Scheithauer nicht zu schlagen. Eine gute Vorstellung zeigten die 9-12 jährigen bei den Staffelentscheidungen. Mit großer Bootssicherheit vollzogen sie die Wechsel und sicherten sich 3 Staffelsiege. So gewannen bei den 10-jährige Jungen mit Paradies,R.- Walther,T.-Rothe- Lißner,T., den gleichaltrigen Mädchen mit Scheithauer- Paulig- Lißner,J.-und Auerbach und auch bei den 12 jährigen Mädchen mit Schönherr- Walther,M.-Lißner,J.-Auerbach die Staffeln aus Flöha. Und auch die Jüngsten, die 8jährigen Tommy Lißner und Raik Große fischten mit Silber und Bronze ihr erstes Edelmetall aus der Zschopau.
Bei den Herren Junioren holte Randy Lohr ebenfalls beide Siege im K1. Mit Richard Friedrich, Rico Wolf und Max Götze sicherte er auch im K4 und der Staffel den Sieg für Flöha. Seine Teamgfährtin Manon Taki wurde Erste über 100m und gewann Silber über 200m. Verlass war aber auch diesmal wieder auf die Herren der Leistungsklasse. Lars Burkert, Rene Schneider, Axel Kulke und Danilo Uhlig entführten die Siegerpokale im K4 und holten Silber in der Staffel. Rene und Lars gewannen auch im Zweier in der der Altersklasse und wurden Zweite in der Leistungsklasse.
Aber auch die Jugendfahrer Marlene Friedrich und Ludwig Kunz zeigten endlich wieder einmal ihr wahres Leistungsvermögen. Marlene wurde im K1 2. über 200m und dritte auf der 100m Sprintdistanz. Ludwig erkämpfte den 5. Platz im K1 über 200m und gemeinsam fuhren sie im K2 Mix auf den Bronzerang.
Die guten Leistungen quer durch alle Altersklassen zeigte auch die hier erstmals gestartete Vereinstaffel, bei der aus jeder Altersklasse von den unter 10jährigen bis zu den über30jährigen ein Sportler an den Start ging. Einzige Bedingung von den insgesamt 8 Sportlern mussten mindestens 3 Mädchen oder Frauen sein. Flöha siegte hier eindrucksvoll und mit großem Abstand.
Bevor in 14 Tagen die Flöhaer Kanuten ihre eigene Regatta durchführen, starten sie am kommenden Regatta noch zur Sprintregatta in Hof. Hier kommt die Konkurrenz aus ganz Deutschland und auch einige WM und DM Teilnehmer werden hier am Start sein.(Text und Bild Anette Oehme)

Schüler C

Ergebnisse der Flöhaer Sportler

Schüler C 200m
K1 2. Lißner Tommy 3. Große Raik
K2 6. Große- Lißner,T.

Schülerinnen B10 100m
K1 1. Jessica Lißner

200m
K1 1. Jessica Lißner 4. Sueanne Paulig 5. Josphine Auerbach

200m
K2 2. Auerbach- Lißner, J.
K4 1. Auerbach- Lißner, J.- Paulig- Scheithauer
K2 Mix 5. Paulig- Walther, T. 6. Lißner- Paradies,R.
K4 Mix 1. Paradies,R.- Scheppler- Lißner, J.- Auerbach

Staffel
K1 1. Scheithauer- Paulig- Lißner,J.- Auerbach

Schüler B 10 200m
K2 3. Paradies, R.- Walther 4. Rothe- Scheppler
K4 2. Paradies, R.- Walther - Rothe- Scheppler

Staffel
K1 1. Paradies,R.- Walther,T.-Rothe- Lißner, T.

Schülerinnen B 200m
K1 4. Maike Walther
K4 4. Schönherr- Walther, M.- Lißner,J.- Auerbach

Staffel
K1 3. Schönherr- Walther,M.- Lißner,J.- Auerbach

Schüler B 200m
K1 6. Jeremy Müller
K4 Mix 4. Walther, M.- Schönherr- Müller- Rothe

Schülerinnen A 100m
K1 3. Michelle Voigt

200m
K1 1. Michelle Voigt
K2 1. Voigt- Nenning

Schüler A 100m
K1 1. Marc Paradies

200m
K1 1. Marc Paradies 4. Max Seifert
K2 1. Seifert- Paradies, M.
3. Brodale- Müller
K4 2. Paradies, M.- Seifert- Spitzner- Spitzner
K2 Mix 1. Paradies, M.- Voigt 3. Seifert- Stöhr
K4 Mix 1. Voigt- Stöhr- Paradies, M.- Seifert

Staffel
K1 1. Paradies, M.- Seifert- Spitzner- Spitzner

weibl. Jugend 100m
K1 3. Marlene Friedrich

200m
K1 2. Marlene Friedrich
K2 2. Friedrich, M.- Voigt

männl. Jugend 200m
K1 5.Ludwig Kunz
K2 2. Kunz, L.- Paradies, M.
K2 Mix 3. Kunz, L.- Friedrich, M. 4. Opp- Stöhr
K4 Mix 2. Voigt- Friedrich, M.- Kunz, L.- Paradies, M.

Damen Junioren 100m
K1 1. Manon Taki

200m
K1 2. Manon Taki
K2 Mix 2. Taki- Friedrich, R. 3. Lohr- Stöhr

Herren Junioren 100m
K1 1. Randy Lohr 2. Richard Friedrich

200m
K1 1. Randy Lohr 5. Richard Friedrich
K2 2. Friedrich, R.- Lohr 4. Götze- Wolf K4 1. Wolf- Friedrich, R.-Lohr- Götze K4 Mix 3. Friedrich, M.- Taki- Friedrich, R.- Wolf
Staffel
K1 1. Wolf- Friedrich, R.- Götz-Lohr

Herren LK 100m
K1 2. Lars Burkert

200m
K1 6. Axel Kulke
K2 2. Burkert- Schneider
K4 1. Burkert- Schneider- Kulke- Uhlig, D.

Staffel
K1 2. Burkert- Schneider- Kulke- Uhlig, D.
5. Kunz,E.- Zimmermann- Götze- Wolf

Herren Senioren A 200m
K1 1. Lars Burkert
K2 1. Burkert- Schneider

alle Altersklassen Staffel
K1 1. KSV (Scheppler- Paradies,R.- Walther,M.- Paradies, M.- Friedrich,M.- Taki- Zimmermann- Uhlig,D.)

Marlene Friedrich schafft Qualifikation für Deutsche Meisterschaft


Kanuten stark zur Ostdeutschen Meisterschaft

Mit guten Ergebnissen aber leider ohne Medaille kehrten die 5 Flöhaer Starter von den Ostdeutschen Meisterschaften aus Brandenburg zurück.
Beste Ergebnisse erzielte hierbei der 14 jährige Marc Paradies bei den Schülern A des Jahrganges 1999. Mit Platz 6 über 100m und der viertschnellsten Vorlaufzeit über 1000m legte er im K1 einen guten Grundstein für den Mehrkampf. In den Athletikdisziplinen Medizinball- Schocken, Schlussweitsprung und 1500m Lauf knüpfte er nahtlos an die gute Ausgangsposition an und erreichte am Ende einen hervorragenden 10. Platz im 48 Mann starken Starterfeld.
Ebenso gute Leistungen zeigten Michelle Voigt bei den 13 jährigen und Paula Elster bei den 14 jährigen Schülerinnen. Michelle erkämpfte sich Platz 21 im Starterfeld von 47 Schülerinnen A des Jahrganges 2000. Paula wurde 15. der 28 Starterinnen bei den Schülerinnen A des Jahrganges 1999. Eine besonders starke Leistung gelang ihr hierbei im C- Finale des K1 über 1000m. Hier verbesserte sie ihre Laufzeit gegenüber dem Vorlauf um 14 Sekunden und empfahl sich mit dieser starken Leistung beim Landestrainer für den K4 zur Deutschen Meisterschaft. Die letzte Entscheidung hierfür aber trifft der Trainerrat zur Sachsenmeisterschaft in 2 Wochen.
Auch in den Mannschaftsbooten zeigten die Flöhaer Kanuten starke Leistungen. Alle gestarteten Boote erreichten die Zwischenläufe. So scheiterte der K4 mit Michhelle Voigt nur um 3 Sekunden an einer Finalteilnahme. Ebenso erging es Lukas Brodale im Lauenhainer K4 und mit seinem Zweierpartner Lucas Hahn im K2 Zwischenlauf. Und auch Paula Elster zeigte mit ihrer Leipziger Partnerin, dass sie kämpfen kann und landete im Halbfinale auf Platz 6, was rein rechnerisch das B- Finale zur Folge hätte.
Nach starkem Kampf und verbesserter Renntaktik mussten sich aber auch die Flöhaer Jungs Marc Paradies und Maximilian Seifert dem starken Starterfeld im K2 über 500m in Halbfinale geschlagen geben.
Junior Randy Lohr erreichte im K1 über 200m ebenfalls den Zwischenlauf und wurde hier Achter.
Trainerin Anette Oehme zeigte sich mit den Leistungen der Flöhaer Sportler sehr zufrieden. „Wir müssen uns bewusst sein, dass die meisten Gegner bei den 13- und 14 Jährigen bereits eine Sportschule besuchen. Somit bestehen für diese Sportler optimalere Trainingsmöglichkeiten und größere Trainingsumfänge. Was unsere Sportler mit ihrem Training hier leisten ist deshalb sehr beachtenswert!“, sagt Anette Oehme.
Im Vergleich unter den Sächsischen Startern aber lasen die Ergebnisse auf eine gute Medaillenausbeute bei den in 14 Tagen stattfindenden Sächsischen Meisterschaften hoffen.

Bild (v.l.): Michelle Voigt, Lucas Brodale, Maximilian Seifert, Marc Paradies, Paula Elster Text und Bild: Anette Oehme

Im Regenwetter zauberten die Flöhaer Rennkanuten mit ihren Leistungen den Sonnenschein selbst an den Himmel. Bei kühlem Temperaturen und Dauerregen stellte sich eine kleine Auswahl den Besten des Nachbarbundeslandes Sachsen Anhalt. Mit einem Meistertitel und 2 Bronzemedaillen kehrte die 11 köpfige KSV Mannschaft von den Sprintmeisterschaften aus Magdeburg zurück.

In ihrem ersten Jahr bei den Herren der Leistungsklasse schlugen sich Edgar Kunz und Marcel Zimmermann achtbar. Im K1 holte Edgar die Bronzemedaille über 1000m. Über 200m gewann Marcel das B- Finale. Mit guten Vorlaufleistungen hatte sich Edgar auf der gleichen Distanz für das A- Finale qualifiziert. Mit guten Aussichten auf weiteres Edelmetall ließ er sich aber von der Nervosität des Starterfeldes anstecken und wurde nach 2 Fehlstarts disqualifiziert.

Im K4 dann lieferten beide gemeinsam mit Rico Wolf und Max Götze ihr Meisterstück ab. Über 200m entführten sie nach Zielfotoentscheid den Sachsen Anhalt Meistertitel nach Flöha. Sie gewannen vor einer Auswahl aus Sachsen Anhalt und dem SC Magdeburg.
Der 14 jährige Lucas Brodale startet dieses Jahr für die SG Lauenhain. In Magdeburg saß er gemeinsam mit Lukas Hahn, Marco Bemann und Moritz Wehlend im K4, welcher über 200m die Bronzemedaille erkämpfte. Auch im K2 zeigte er mit Lukas Hahn eine gute Leistung. Beide scheiderten nur knapp im Zwischenlauf.

Leider nicht mit einer Medaille belohnt wurden die guten Leistungen der Schülerinnen A. Die 12 jährige Michelle Voigt verpasste mit Platz 4 das A- Finale nur um Zentimeter. Die ein Jahr ältere Paula Elster gewann nach starker Steigerung ihr Halbfinale. Im A- Finale lag sie auf Medaillenkurs, als sie 50m vor dem Ziel durch einen falschen Paddelschlag kenterte.
„Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Trainerin Anette Oehme. Saisonhöhepunkt ist in 4 Wochen die Ostdeutsche Meisterschaft. Am nächsten Wochenende ermitteln die Flöhaer Kanuten ihre Vereinsmeister auf der heimatlichen Zschopau. (Anette Oehme)


Herren K4

Herren K4 mit (von vorn) Edgar Kunz, Rico Wolf, Marcel Zimmermann, Max Götze
(Bild Anette Oehme)

Guter Einstand bei Großer Brandenburger


Mehr als 900 Kanuten trafen sich am Wochenende zur Großen Brandenburger Kanuregatta auf dem Beetzsee. Vereine aus ganz Deutschland nutzen diesen Wettkampf zu einer ersten Standortbestimmung nach dem Winter.

Mit Michelle Voigt und Paula Elster waren auch zwei Schülerinnen aus Flöha am Start bei der Großen Brandenburger Kanuregatta. Auf den Kurzstrecken wurde durch Michelle im 90 Starter- starken Feld ein guter Mittelfeldplatz erreicht. „Michelle gehört zum jüngeren der 2 Schülerinnen A Jahrgänge. Umso höher zu bewerten ist da ihr 4. Platz im K2 mit der Lauenhainerin Kim Riesmeier über 2000m zu bewerten, so Trainerin Anette Oehme.“

Paula lag über die 500m aussichtsreich im Rennen, als sie kenterte. Im K2 mit Xania Böhringer aus Riesa kam sie auf der 2000m Strecke auf Rang 17. Im K4 saßen beide im gleichen Sachsenboot. Hier zahlten sie reichlich Lehrgeld, da ihr Boot disqualifiziert wurde, nachdem es statt 30kg nur 29,9 kg wog. Zur Ostdeutschen Meisterschaft wird ihnen das sicher nicht noch einmal passieren. Nun treffen sich Sachsens Kanuten am nächsten Wochenende zur 28. Döbelner Frühjahrsregatta. (Anette Oehme)

 
K2 Michelle Voigt (vorn) und Kim Riesmeier im K2

K2 Michelle Voigt (vorn) und Kim Riesmeier im K2 (Bild: Anette Oehme)

Zwei Sachsenmeistertitel bei Saisonstart für die Kanuten


Die Ergebnisliste können Sie hier einsehen.


Mit zwei Sachsenmeistertiteln kehrten die Flöhaer Renn- Kanuten aus Leipzig zurück. Beide Titel erkämpften die Herren Lars Burkert und Rene Schneider im K2. Am Vormittag holten sie den Sieg in der Leistungsklasse über 6000m und fuhren nach der Mittagspause über die gleiche Distanz auch in der Altersklasse ganz nach oben aufs Podest. Leider war das die einzige Edelmetallausbeute für den KSV Flöha.

Mit Rang Vier bei den Schülerinnen A des Jahrganges 2000 kam Michelle Voigt den heiß ersehnten Medaillen noch am nächsten. „Nachdem wir dieses Jahr durch den langen Winter erst spät mit dem Wassertraining beginnen konnten“, so Trainerin Anette Oehme, zeigt Michelle nun langsam ansteigende Form und konnte sich zum letzten Jahr bei identischen Startern um einen Platz verbessern. Im K2 belegte sie gemeinsam mit Sophie Koschel den 5. Platz. Michelle und die ein Jahr ältere Paula Elster starten dieses Jahr für den SC DHfK, da es für Flöha die einzigen Starterinnen in dieser Altersklasse sind. So erhalten sie die Chance auch im K4 zu starten und auch größere Wettkämpfe zu bestreiten.

Paula wurde bei den 14 jährigen Schülerinnen A Siebte im K1 über 2000m. Marc Paradies, hoffnungsvolles Talent des KSV, kam mit den Bedingungen auf der langen Strecke nicht so gut zurecht und landete am Ende auf Platz 7 im K1 über 2000m und mit seinem Partner Max Seiffert im K2 über die gleiche Distanz auf Platz 8. Marc liebt die kürzeren Strecken und hofft nun auf die nächsten Regatten mit den Kurz- oder Mittelstrecken von 200 und 500m. Trotz guter kämpferischer Einstellung kamen auch die anderen Flöhaer Starter nicht in die Nähe der Podest Plätze. Der 14 jährige Lukas Brodale zeigte nur im K2 mit seinem Lauenhainer Partner sein eigentliches Leistungsvermögen und wurde dort 11. Jugendfahrerin Marlene Friedrich wurde 8. im K1 über 4000m. Marlene gehört in diesem Jahr zum jüngeren Jahrgang der Altersklasse weibliche Jugend.

Die 11- und 12 Jährigen Schülerinnen B Maike Walter und Hannalotta Neuber reihten sich im K2 auf Platz 10 ein. Für sie war es wichtig erste Wettkampferfahrungen auf der langen Strecke zu sammeln. Ebenfalls hinter den Medaillenrängen kamen die Fahrer der Juniorenklasse ins Ziel. Randy Lohr wurde 5. und Richard Friedrich 7. (Anette Oehme)


Schülerinnen B :Hannalotta Neuber (vorn) und  Maike Walter
Schülerinnen B :Hannalotta Neuber (vorn) und Maike Walter (Bild Anette Oehme)

Saisonstart der Kanuten

Mit einem kräftigen Startpfiff des Vereinsvorsitzenden begannen gestern die Flöhaer Kanu- Rennsportler die neue Trainings- und Wettkampfsaison auf dem Wasser. Während die älteren Sportler schon seit einiger Zeit wieder auf dem Wasser sind, saßen die Jüngsten gestern das erste Mal wieder im Boot.
Der ungewöhnlich lange Winter warf so manchen Trainingsplan durcheinander. Und ein Ostertrainingslager bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt hatte bei der jetzigen Sportlergeneration auch noch keiner erlebt. Nun hoffen alle, das es wärmer wird und so der Start in die Saison vollzogen werden kann. Bereits am Sonnabend sind Paula Elster, Emma Finke, Lukas Brodale, Ludwig Kunz und Michelle Voigt zum Test in Leipzig am Start. Michelle hofft dabei, als einzige Kadersportlerin des KSV Flöha, sich für einen Einsatz innerhalb der sächsischen Auswahlboote empfehlen zu können.

(Anette Oehme, 12.04.2013)


Bild: Gemeinsamer Start in die neue Saison. Im Hintergrund die Jüngsten des KSV Flöha. Auch ihre Trainerinnen Kristin Maier und Annemarie Schwarz zeigten sich im Boot (K2 Rechts)

Berichte aus dem Jahr 2012

Saisonabschluss beim KSV

Traditionell führten die Kanuten des KSV Flöha am Freitagabend ihr Abpaddeln durch. Symbolisch wurde von allen Trainingsgruppen gemeinsam die letzten Paddelschläge des Trainingsjahres 2012 gemacht. Auch wenn bei schönem Wetter das Wassertrainig fortgesetzt wird, ist ein Ende abzusehen. Spätestens wenn die Dunkelheit mit Beginn der Trainingseinheit einsetzt ist es aus mit dem Paddeln. Dann beginnt das Training in der Turnhalle, im Kraftraum und beim Ausdauerlauf als Vorbereitung der neuen Saison.
Heute wurde Resümee über die abgelaufene Saison gehalten und die Besten mit kleinen Präsenten geehrt. Herausragende Leistungen vollbrachten in diesem Jahr Marlene Friedrich, Lisa Pech, Marc Paradies und Jessika Lißner. Bei gegrillten Rostern und Knüppelkuchen am Lagerfeuer endete der Abend in gemütlicher Runde.
(Text und Bild: aoh)


Bild: Gemeinsamer Start ins Wintertraining aller Altersklassen auf der Zschopau

Saisonabschluss der Kanuten erfolgreich

Flöhaer Kanuten paddeln zum letzten Rennen der Saison in Lauenhain nochmals ganz vorn mit

Am vergangenen Samstag sind die Wassersportler aus Flöha zum letzten Mal in dieser Saison zu einer Regatta ausgerückt. Mit einem komplett ausgelasteten Bootsanhänger und dementsprechend … Sportlern fuhren sie nach Lauenhain an die Talsperre Kriebstein zur traditionellen Meilenregatta. Der wichtigste Gedanke war bei allen Beteiligten, ob das Wetter noch durchhält. Zum Glück fing das Unwetter erst bei der Abreise am Nachmittag an.

Die Jüngsten des KSV hatten sich im Teilnehmer stärksten Feld wacker geschlagen. So fuhr Maike Walter auf den 6. Platz der 10-jährigen Schülerinnen B im K1. Lea Uhlig kam im gleichen Rennen als neunte ins Ziel. Jessica Lißner (9) erreichte in ihrem K1-Lauf einen hervorragenden dritten Platz. Zudem paddelte sie mit Maike Walter zum 5. Platz. Die gleichaltrigen Jungs erreichten ebenso gute Platzierungen. Rayk Paradies fuhr mit Tim Walter auf Rang 9 im K2 und Arne Neuber mit Phil Scheppler auf Rang 10.

In der Altersklasse der der 11- und 12-Jährigen präsentierte sich wieder einmal mehr Lisa Pech als die erfolgreichste Sportlerin des KSV Flöha. Sie gewann grandios das Rennen über eine Meile im K1. „Es war überragend! Die Langstrecke ist nicht gerade ihre Lieblingsdistanz. Umso mehr bin ich noch stolz über den Abstand von mehreren Bootslängen zum zweiten Platz.“, lobte Trainer Randy Lohr. Zudem gewann sie noch den K2 mit Michelle Voigt ebenfalls über eine Meile.

Vincent Ludwig (11) zeigte sich auch noch einmal in guter Form. So erkämpfte er sich im K2 mit seinem Dresdner Kamerad, Leon Michalczyk, Bronze.

Eine hervorragende Leistung zeigte auch Marc Paradies (13). Er musste sich im K1 über 2 Meilen dem Leipziger Sportschüler Paul Behr geschlagen geben. „Es war eine haarscharfe Entscheidung von wenigen Zentimetern beim Zieleinlauf. Trotzdem ist dies ein sehr gutes Ergebnis für Marc, der lieber auf den kürzeren Strecken zu Hause ist.“, erklärte Lohr. Zusammen mit seinem Teamkollegen Maximilian Seifert (13) stand am Ende Platz 9 zu Buche. „Die ersten neun Boote waren in einem wahrlich knappen Zeitabstand ins Ziel gefahren, sodass es möglich gewesen wäre, einige Plätze weiter vorn zu fahren.“, so der Trainer. Mit etwas mehr Abstand schwamm der K2 Ludwig Kunz und Lucas Brodale als elftes ein.

Die jungen Damen dieser Altersklasse, voran Marlene Friedrich präsentierten sich zum Saisonabschluss ebenfalls erfolgreich. Sie gewann Bronze im K1 über 2 Meilen und mit Emma Finke auch Bronze im K2.

Der Jugendfahrer Richard Friedrich, der auch wie zur Flöhaer Herbstregatta nicht für den KSV gestartet ist, brachte seine gewonnen Punkte auf das Konto der SG Lauenhain mit ein. So fuhr er mit seinem Lauenhainer Kollegen Rocco Grundmann auf einen vierten Rang.

Nicht so stark besetzt waren diesmal die Herren Junioren des KSV. Es starteten nur drei Flöhaer Boote. Edgar Kunz belegte den dritten Platz vor seinen Vereinskameraden Randy Lohr und Rico Wolf. Im K2 mussten sich Rico Wolf und Björn Hausmann (SGL) – Bronze, dem Team Randy Lohr und Felix Pietzsch der Renngemeinschaft Flöha/Mittweida auf dem Silberrang geschlagen geben. Die gleichaltrigen Damen Manon Taki und Maria Gries fuhren Silber ein. Zudem Manon im K1 Bronze.

Allmählich starten die verschiedenen Trainingsgruppen des KSV Flöha jetzt mit dem Wintertraining. So geht es spätestens ab dem ersten Schneefall in den Athletikraum, in die Turnhalle und auf die Laufstrecke. Zudem wird das traditionelle Langlauf-Trainingslager in Sayda in den Winterferien natürlich wieder stattfinden. Denn unsere Devise des KSV lautet: „Im Winter wird ein richtiger Kanusportler gemacht!“ (dylo)

 


Bild: Eingespielter Kajak-Zweier (blau-weißes Boot): Marc Paradies (vorn) und Maximilian Seifert

Kanu-Erfolgsduo bei Olympiapokal grandiose Leistung gezeigt

Am vergangenen Sonntag  trafen sich die besten Sportler der Schüler B bis Jugend aus den neuen Bundesländern in Döbeln zum Olympiapokal. Hier werden ähnlich wie zur Ostdeutschen Meisterschaft die Kräfte unter den fünf Kanuverbänden gemessen. Der Zieleinlauf der Landesmeisterschaft im Juli war für die Qualifizierung zu dieser besonderen Regatta ausschlaggebend. So konnten sich im Sommer Lisa Pech mit Gold und Marc Paradies mit Silber jeweils im K1 beweisen.

Jetzt fuhren sie erfolgreich unter der Flagge des Sächsischen Kanuverbands (SKV). Zudem starteten alle Sportler eine Altersklasse erhöht, damit man schon eine kleine Vergleichsbasis für das nächste Wettkampfjahr hat.

„Lisa zeigte im K1 eine herausragende Leistung.“, sagte Trainer Randy Lohr sehr stolz. Bis zur Hälfte der Strecke lag sie auf Rang 3. Dann musste sie sich der amtierenden Ostdeutschen Meisterin geschlagen geben und fuhr auf Rang 5 ins Ziel ein. Im Zweier mit Sophie Koschel aus Riesa gelang es den beiden nicht richtig. Durch einen verpatzten Start und Seitenwellen stand am Ende nur Rang 9 zu Buche. Der K4 des SKV mit der Besatzung Lisa Pech, Sophie Koschel, Marie Thielemann und Juliane Hohmann konnte diese Niederlage wieder wett machen. So paddelten sie sogar auf den Silberrang.

Marc lieferte auch eine Glanzleistung im Boot. Er fuhr mit Jakob Kurschat (Blaues Wunder Dresden) auf einen haarscharfen 4. Platz. „Zum Sieg gehören immer auch nicht so schöne Niederlagen. Aber daraus kann man nur lernen.“, gibt der Trainer erfahrungsvoll zum Besten. Im K4 setzten sie dann die kurz zuvor erlernte Erfahrung perfekt ein und fuhren wie die Mädchen jeweils hinter einem Brandenburger Boot Silber ein. Bei der Mix-Staffel, in welcher Marc den K2 mit Jakob gefahren ist, wurde gleich noch der nächste Erfolg geholt. Sie brachten hier ganz knapp Bronze mit nach Hause.

„Ich bin überaus glücklich und zufrieden über die Ergebnisse. Mehr konnte ich von Lisa und Marc nicht erwarten. Sie haben sich bestens im Feld der ostdeutschen Elite und dessen stärksten Leistungszentrum, dem KC Potsdam, gezeigt.“, meint Randy Lohr erfreut. „Nun wollen sich die beiden nochmal beim letzten Höhepunkt des Jahres zur Heimregatta in Flöha am kommenden Samstag in Bestform zeigen. Seien auch Sie dabei, wenn Lisa und Marc und ihre Vereinskameraden sich auf der 200-Meter-Strecke beweisen wollen.“ (rl)

 


Erfolgsduo des KSV Flöha: Lisa Pech (r.) und Marc Paradies (Bild: Randy Lohr)

14 mal Edelmetall bei Sprintregatta Hof

Die Saison geht dem Ende entgegen und so stand am Wochenende wieder die internationale Sprintregatta in Hof auf dem Programm. Neben mehr als 1000 Sportlern aus ganz Deutschland waren auch wieder Kanuten aus Tschechien, Polen Österreich und Ungarn vertreten. Der KSV Flöha war mit 30 Sportlern auf der 200m- Strecke auf dem Quellitzsee am Start.

Für die jüngeren Sportler faszinierend waren die dort anwesenden Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer. Dieses Jahr starteten wieder 20 Weltmeister, darunter Olympiateilnehmerin Franziska Weber, Juniorenweltmeister Tom Liebscher und Kanu-Ikone Birgit Fischer.

Die jungen Kanuten aus Flöha eiferten den „Großen“ dabei recht erfolgreich nach.

So war die 12 jährige Lisa Pech mit fünfmal Edelmetall erfolgreichste Teilnehmerin des KSV Flöha. Sie siegte im K1 und mit der Lauenhainer Mix-Staffel. Im Mix K2 mit Tom Hausmann(Lauenhain) und im K2 mit ihrer Flöhaer Mannschaftskameradin Michelle Voigt erkämpfte sie Silber und im Mix K4 Bronze.

Ihre guten Saisonleistungen bestätigte auch die 14 jährige Marlene Friedrich. Sie wurde in einem starken, international besetzten Einer Finale sechste. Im K2 mit Paula Elster stand am Ende Platz 5. Gekrönt wurde ihre Leistung mit der Silbermedaille im K4 der Schülerinnen A.

Auch die Damen und Herren Junioren schlugen sich achtbar in den mit Auswahlkadern stark besetzten Starterfeldern. So holte der K4 der Damen Junioren mit Manon Taki, Maria Gries, Julia Pohl und Lydia Hahn Bronze auf der 200m Strecke und die Staffel der Herren Junioren mit Rico Wolf, Marcel Zimmermann, Max Götze und Edgar Kunz erkämpfte Silber. Eine sehr gute Leistung zeigte Manon Taki in ihrem Einer Finale. Sie kam mit nur einer Bootslänge hinter der amtierenden Juniorenweltmeisterin Melanie Gebhardt als fünfte ins Ziel.

Randy Lohr, der für den SKSV Mittweida an den Start ging, holte Bronze im K4 und Gold mit der Mix Staffel.

Die Herren trugen mit Siegen im K1 durch Lars Burkert und im K2 mit Burkert und Rene Schneider in der Altersklasse A ebenfalls zum guten Abschneiden des KSV Flöha bei. In der Leistungsklasse bekamen auch sie die große Qualität der Starterfelder zu spüren und erkämpften mit Bronze in der Einerstaffel ihr einzigstes Edelmetall.

Doch Hof ist nicht nur die Ernsthaftigkeit des Wettkampfes, sondern auch viel Spaß und Freude. So starteten hier auch Kajakfahrer (sitzen im Boot) als Canadierfahrer (knien im Boot). Dieses Rennen konnte der Flöhaer Markus Uhlig für sich entscheiden. Und auch im Festzelt ging es bei der traditionellen Saisonabschlussparty wieder heiß her. Bis spät in die Nacht feierten die Sportler und Trainer bei zünftiger Discomusik. Dennoch stand am Sonntag wieder jeder im Wettkampf seinen Mann/ Frau.

Auf ähnlich gute Stimmung, wenn auch nicht mit so riesigen Teilnehmerfeldern, hoffen die Flöhaer auf ihrer Heimregatta in 2 Wochen hier auf der Zschopau.(aoh)

 


Bild: Lisa Pech im K1

Hier gibts die vollständigen Ergebnisse.

Auftakt in Herbstsaison hervorragend gemeistert

Flöhaer Kanuten starten vielversprechend in den zweiten Teil des Jahres

Unter den 250 Startern kämpften als größter teilnehmender Verein 35 Sportler des KSV Flöha am vergangenen Wochenende in Wengelsdorf auf der Saale.

Einen großen Teil am Erfolg tragen die Jüngsten des KSV. So paddelten Meike Walther und Lea Uhlig sowohl im K2 als auch im K4 mit den Lauenhainer Kameraden auf den Bronzerang. Auch das 9-jährige Mädchen Jessica Lißner erkämpfte Silber im Einer und mit ihrer Partnerin Josephine Auerbach ebenfalls Platz 2. Außerdem holten Jessica mit Rayk Paradies und Josephine mit Tim Walther jeweils Bronze im Mix K2. Im Viererkajak fuhren die gleichaltrigen Jungs Rayk und Tim mit ihren Kameraden Arne Neuber und Phil Scheppler auch ganz vorn mit.

Fleißig sammelten auch die Schüler B ihre Medaillen. Lisa Pech war einmal mehr die erfolgreichste Sportlerin ihrer Altersklasse des KSV. So erkämpfte sie sich einen kompletten Medaillensatz und zwei Goldmedaillen obendrauf. Bronze im K1, Silber im Mix K2 mit Vincent Ludewig und Gold im K4 mit Michelle Voigt, Hanna-Lotta Neuber und Charlotte Schramm standen am Ende zu Buche. Als sie in der nächst höheren Altersklasse mit Marc Paradies auch noch Gold gewann, war sie überglücklich. Einen mit der größten Erfolge feierten Hanna-Lotta und Charlotte jeweils mit Lauenhainer Kollegen im Mix K2. Hier gewannen sie beide souverän ihr Rennen. Sehr gut zeigten sich auch Michelle Voigt und Niclas Reichel in der gleichen Bootsklasse. Sie gewannen ebenfalls ihren Lauf.

Marc holte außerdem im Einerkajak Bronze sowie mit Vereinskamerad Max Seifert. Vorn dabei waren beide auch mit Lucas Brodale und Ludwig Kunz, der im K1 selbst auf Platz 3 fuhr. Zusammen paddelten sie mit Marlene Friedrich und Paula Elster auf Goldkurs. Natürlich war es nicht Marlenes einzigster Erfolg. So erkämpfte sie mit Paula, Emma Finke und Kim Riesmeier (SG Lauenhain) Rang 1, im K2 mit Paula und mit ihrem Bruder Richard im Mix K2 ebenfalls. Richard ist dazu im Lauenhainer K4 sogar zweimal auf Goldkurs gefahren.

Kräftig fischten zudem noch die Herren Junioren ihre Medaillen aus der Saale. Im K1 Rennen waren vier Flöhaer Boote in den Endlauf gekommen. Platz 2 ging an Edgar Kunz, Platz 3 an Randy Lohr. Marcel Zimmermann und Rico Wolf verpassten leider einen Podestplatz. Edgar und Marcel brachten Silber sowie Rico und Randy Bronze im K2 mit nach Hause. Im Viererkajak musste sich die Flöhaer Besatzung wahrlich knapp dem Lauenhainer Team geschlagen geben. Beim Mix K4 hatten sie dann mehr Glück. Marcel, Rico, Manon Taki und Maria Gries gewannen ihr Rennen mit Abstand vor Peitz. Einen harten Kampf unter Vereinskameraden gab es dann im Mix K2. So mussten sich Sophia Baude (Wacker Wengelsdorf) und Randy Lohr um wenige Zentimeter dem Duo Manon Taki und Marcel Zimmermann geschlagen geben. Manon erpaddelte mit Maria Gries ebenfalls die Goldmedaille.

„Es war noch einmal eine gute Vorbereitung und bat eine Vergleichsbasis mit anderen Vereinen für die kommende Sprintregatta in Hof am nächsten Wochenende.“, sagte verantwortlicher Trainer Randy Lohr „Zudem möchte ich Sie auch ganz herzlich im Namen des KSV Flöha zu unserer traditionellen Herbstregatta am 29.09.12 zu uns an die Regattastrecke einladen. Wir erwarten wieder ein großes Starterfeld von mehreren Hundert Sportlern. Wir würden uns freuen, Sie bei uns willkommen zu heißen. (rl)

Hier gibts die vollständigen Ergebnisse und die Mannschaftswertung


Flöhaer Kanuten bei der Ostdeutschen Meisterschaft am Start

Marlene Friedrich schafft Qualifikation für Deutsche Meisterschaft

Spannende Wettkämpfe gab es am Wochenende auf dem Beetzsee Brandenburg. Rund 800 Sportler der ostdeutschen Bundesländer trugen ihre Regionalmeisterschaft im Kanu Rennsport aus. Darunter waren auch acht Kanuten aus Flöha.

Die Meisterschaften der vier deutschen Regionalgruppen sind die Qualifikationswettkämpfe zur deutschen Meisterschaft im August in Brandenburg.

Die 14 jährige Marlene Friedrich konnte dafür am Wochenende die Fahrkarte lösen. Sie zeigte nach Schwierigkeiten im Einer-Vorlauf dann im B- Finale eine souveräne Leistung und gewann diesen mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung. Dies bedeutete Platz 10 in der Rangliste der Schülerinnen A. Im Mehrkampf erreichte sie mit einer sehr stark verbesserten Laufleistung über 1500m Platz 14.

Der K2 mit ihrer Leipziger Zweierpartnerin Alexandra Püttmann erkämpfte die Bronzemedaille hinter den Mannschaften des Kanuteams Berlin und den Brandenburger Adler.

Im K4 reichte es leider nur zu Platz vier. Hier wurde das Boot des Kanuteams Berlin Meister vor zwei Booten der Brandenburger Adler. Beide Platzierungen sind aber durch die Endlaufteilnahme die Qualifikation zur DM im August. Zudem untermauerte sie mit den Einzelleistungen im K1 und im Mehrkampf, bedeuteten intern jeweils Platz 3 unter den sächsischen Starterinnen, ihre Nominierung zur DM.

Eine ganz starke Leistung zeigten auch die 12 jährigen Mädchen des KSV Flöha. Lisa Pechlieferte dabei einen grandiosen Mehrkampf.  Als Laufbeste über 1000m und Platz 6 im K1 über 2000m fehlten ihr am Ende ganze 55cm im Kugelweitwurf, um sich die Bronzemedaille zu sichern. Doch nach der Enttäuschung über die verpatzte Medaille konnte sie sich am Ende doch über den sehr guten vierten Platz von 47 gestarteten Mädchen freuen. Und auch im K1 über 500m zeigte sie starke Rennen und erreichte das Finale. Als achte kämpfte sie sich dort ins Ziel und war damit beste sächsische Starterin. Im K2 qualifizierte sie sich mit ihrer Zweierpartnerin Michelle Voigt ebenfalls für das Finale. Am Ende stand auch hier Platz 8 für die Mädchen im Zielbericht.

Nicht ganz so weit vorn platziert aber dennoch mit guter kämpferischer Leistung präsentierte sich der 13jährige A Schüler Marc Paradies. Nach guter Bootsleistung über 1000m zeigte auch er gute Mehrkampfwerte. Leider fiel seine Paradedisziplin, die 100m im K1, durch einen technischen Defekt der mobilen Zeitmessung buchstäblich ins Wasser. So war eine Verbesserung von Platz 36 nicht mehr möglich.

Der K4 der 13 jährigen Mädchen kam dagegen nicht so gut in die Startschuhe. Erst im Zwischenlauf zeigten die Mädchen annähernd die von ihnen erwartete und in Magdeburg bereits gezeigte Leistung, so dass eine Finalteilnahme leider nicht erreicht wurde. Ein versöhnliches Ergebnis zeigten Paula Elster und Emma Finke mit Platz 24 bzw. 25 im Mehrkampf. Dies zeigt uns, dass die Athletik stimmt. Jetzt müssen wir weiter an der Bootsleistung arbeiten, um uns bei der Sachsenmeisterschaft in 3 Wochen bestmöglich zu präsentieren.

 

A. Oehme

weitere Ergebnisse unter www.brandenburgerregatten.de  


Bild: In rot: Brandendurger Adler, in weiß: Kanuteam Berlin, Grüne Leibchen: Alexandra Püttmann (rechts), Marlene Friedrich (2. v. rechts)

Flöhaer Kanuten bei Mittweidaer Sprintregatta erfolgreich

Mit dem herausragenden Mannschaftsergebnis als drittbestes Team hinter dem WSV „Blaues Wunder“ Dresden und dem SKSV Mittweida beendeten die Kanuten des KSV Flöha am Wochenende die Mittweidaer Sprintregatta.

Sie erkämpften insgesamt 30 mal Edelmetall und waren in allen Disziplinen in denen sie an den Start gingen im Finale vertreten.

Die Starter der ostdeutschen Meisterschaft zeigten dabei erneut eine ansteigende Formkurve. Marlene Friedrich gewann ihren K1 über 250m und mit Paula Elster auch den K2 der Schülerinnen A über die gleiche Distanz. Der ebenfalls in Brandenburg startende K4 mit Elster, Finke, Riesmeier und Dietze zeigte als Zweitplazierte eine gute Leistung. „Alle 4 Mädchen gehören zum jüngeren Jahrgang ihrer Altersklasse Schülerinnen A. Wir wollen uns in Brandenburg gut präsentieren und die Mädchen für die nächste Saison aufbauen“, sagt Trainerin Anette Oehme, „eine Medaille in Brandenburg wäre sehr überraschend aber das Finale im K4 ist schon unser Ziel.“

Eine starke Leistung zeigte auch der 13 jährige Marc Paradies, der zwar knapp an den Medaillen vorbei fuhr aber mit Platz 4 an den sächsischen Spitzenfahrern seiner Altersklasse dran war. Da Marc auch ein guter Athlet ist lässt dies auf ein gutes Mehrkampfergebnis zur ODM (Ostdeutschen Meisterschaft)hoffen. Mit seinen Teamkameraden Max Seifert, Ludwig Kunz und Lucas Brodale holte er Bronze im K4 und in der Einerstaffel.

Die Schülerinnen B Michelle Voigt und Lisa Pech bestätigten ebenfalls ihre Nominierung. Beide waren im Einer- Finale der 12-jährigen Mädchen vertreten, welche Lisa souverän als Siegerin beendete und Michelle als Fünfte ins Ziel kam. Im K2 fuhren sie gemeinsam auf den Silberrang, ebenso wie im K4 mit ihren Mannschaftskameradinnen Charlotte Schramm und Hanna Lotta Neuber.

Auch der Jugendfahrer Richard Friedrich zeigte ansteigende Form. Erstmal in dieser Saison erreichte er das Einer- Finale der männlichen Jugend und wurde dort Fünfter. Im K2 mit seinem Partner Rocco Grundmann gab es Bronze, wie auch im K4 über 250m. Ihr Saisonziel heißt ebenfalls Finalteilnahme in Brandenburg.

Der KSV punktete aber auch in allen anderen Altersklassen. So bestätigten auch die Herren aus Flöha wieder ihre Spitzenposition mit Siegen in der Staffel mit Rene Schneider, Marcus Uhlig, Axel Kulke und Lars Burkert, in gleicher Besetzung auch im K4. Hinzu kam eine weitere Goldene im K2 der Altersklasse durch Rene und Lars, sowie Silber der beiden im K2 der Leistungsklasse und durch Marcus im K1.

Mit fünf mal Edelmetall kehrte Manon Taki heim. Dabei siegte sie wieder souverän im K1 über 250m und musste sich über 100m nur knapp der ostdeutschen Jungendspitzenfahrerin Laura Heinze aus Dresden geschlagen geben. Auch die Herren der Altersklasse Junioren zeigten gute Leistungen. Sie holten in der Besetzung Rico Wolf, Marcel Zimmermann, Randy Lohr und Richard Friedrich Gold in der Einerstaffel und wurden in gleicher Besetzung im K4 zweite. Marcel und Rico holten mit Manon Taki und Maria Gries noch Bronze im Mix- K4.

Mittweida ist aber auch jedes Jahr wieder ein Höhepunkt für die Jüngsten des KSV Flöha. Die 8 bis 10 jährigen Mädchen und Jungen zeigten dabei eine große kämpferische Leistung. Auch wenn es mit dem geradeaus fahren manchmal noch nicht so klappte, zeigten sie jedoch das sie in ihren kippligen Booten sicher saßen. So gab es dieses Jahr für den KSV wenige Kenter-Enten als Trostpreis nach einer Kenterung. Sie erreichten so manches Finale und zeigten sich in den Staffeln sicher bei der Stabübergabe und beendeten kein Rennen als letztes Boot auch wenn es zu einer Medaille diesmal noch nicht reichte.

Weitere Ergebnisse der KSV Sportler:

Schüler C Staffel mix 250m 5. Walther, Maike; Paradies, Rayk - Jäckel, Leon; Auerbach, Josephine - Lißner, Jessica; Walther, Tim
Schülerinnen B K2 250m 2. Pech, Lisa - Voigt, Michelle
Schüler A K1 250m Jg 99 4. Paradies, Marc
männliche Jugend K1 250m 5. Friedrich, Richard
  K2 250m 3. Friedrich, Richard - Grundmann, Rocco
Damen Junioren K1 250m 1. Taki, Manon
Herren Junioren K1 250m 4. Lohr, Randy
K2 250m 4. Wolf, Rico - Zimmermann, Marcel
Junioren K2 mix 250m 1. Rauch, Sophie - Lohr, Randy
Herren Leistungs-/ Altersklasse Staffel K1 250m 1. Burkert, Lars; Schneider, Rene; Kulke, Axel; Uhlig, Markus
K4 250m 1. Burkert, Lars; Schneider, Rene; Kulke, Axel; Uhlig, Markus

 

Bild: K4 Herren Junioren mit Besatzung (von vorn): Rico Wolf, Richard Friedrich, Marcel Zimmermann und Randy Lohr

Sechsmal Edelmetall in Magdeburg erpaddelt
Generalprobe für die Ostdeutsche Meisterschaft geglückt

Die Kanuten des KSV Flöha präsentierten sich am Wochenende in Magdeburg sehr stark. Hoffentlich gilt für Sportler nicht die Theaterweisheit: „Klappt die Generalprobe, geht die Prämiere schief.“, sagt Trainerin Anette Oehme.

Sonst wird die Ostdeutsche Meisterschaft in 3 Wochen eine Pleite für uns.

Die Sportler, die in Brandenburg an den Start gehen zeigten durchweg hoffnungsvolle Leistungen. So bestätigte Marlene Friedrich ihre bisherigen Saisonleistungen. Im K1 konnte sie sich, nachdem sie fast den Start verpasst hätte, gerade noch für den Zwischenlauf qualifizieren. Nach starker Steigerung erreichte sie aber dann sicher das Finale und wurde am Ende 4 über 200m und belegte auf der 1000m- Strecke Rang 7. Im K2 holte sie mit ihrer Leipziger Zweierpartnerin Alexandra Püttmann Silber und erkämpfte mit dem K4 der DHfK Gold.

Auch die jüngeren Schülerinnen A präsentierten sich überraschend gut in Form. So erreichten Emma Finke und Paula Elster das Finale im K2 direkt und fuhren im K4 Finale mit Kim Riesmeier und Cynthia Dietze auf Platz 4.

Ansteigende Form zeigte auch der Jugendfahrer Richard Friedrich. Im K1 zeigte er eine starke Leistung über die 1000m. Hier wurde er hervorragender 7. Im K2 wurde er mit Rocco Grundmann 5. und macht sich nun berechtigter Weise Hoffnung auf eine Finalteilnahme bei der Ostdeutschen Meisterschaft. Beide saßen auch im Vierer des Landeskanuverbandes Sachsen und fuhren dort auf den Bronzerang.

Auch die jüngsten Starter des KSV Flöha erkämpften sich ihre Medaille. Lisa Pech und Michelle Voigt  holten im K2 über 200m Bronze. Lisa verpasste zudem im K1 über 200m die Bronzemedaille knapp und wurde Vierte. Über 1000m kam sie auf Platz 5 ins Ziel.

Als eifrige Medaillensammlerin zeigte sich wieder einmal mehr Manon Taki. Bei den Damen Junioren holte sie Silber im K1 über 200m und wurde auf der 1000m- Strecke Dritte. Im K2 mit Maria Gries erpaddelte sie eine weitere Silbermedaille.

Die Herren Junioren Marcel Zimmermann und Rico Wolf holten zwar kein Edelmetall, verkauften sich hier bei der Spitze aus Sachsen, Sachsen- Anhalt und einer amerikanischen Auswahlmannschaft, die derzeit in Magdeburg zum Trainingslager weilt, sehr gut. Sie hielten Anschluss an die anderen Boote und wurden 4. im K2 über 200m. Marcel erreichte zudem das Finale im K1 über 200m und wurde hier 7.

Nächstes Wochenende sprinten die KSV Sportler in Mittweida um den Bonfinanz-Cup und bereiten sich danach auf die Ostdeutsche Meisterschaft Ende Juni in Brandenburg vor.

Weitere Ergebnisse der KSV Sportler:

Schülerinnen B 2000 K1 200m 4. A- Finale       Pech, Lisa
3. B- Finale       Voigt, Michelle
K1 1000m 5. Pech, Lisa; 10. Voigt, Michelle
K2 200m 3. Pech - Voigt
Schülerinnen A 1999 K1 200m Jg 99 5. B- Finale       Elster, Paula
7. B- Finale       Finke, Emma
      Jg 98 4. Friedrich, Marlene
  K1 1000m Jg 98 7. Friedrich, Marlene
  K2 200m   2. Friedrich, M.- Püttmann
9.Elster- Finke
  K4 200m   1. Friedrich, M. - Püttmann - Weßel - Hohmann
Schüler A K1 200m Jg 99 8. B- Finale       Brodale, Lucas
      Jg 99 6. B- Finale       Kunz, Ludwig
männliche Jugend K1 1000m 7. Friedrich, Richard
  K2 200m 5. Friedrich, R. - Grundmann
  K4 200m 3. Friedrich, R. - Grundmann - Zeidler - Hausschild
Damen Junioren K1 200m 2. Taki, Manon
K1 1000m 3. Taki, Manon
K2 200m 2. Taki - Gries
Herren Junioren K1 200m 7. Zimmermann, Marcel
K1 1000m 5. Zimmermann, Marcel
6. Wolf, Rico
K2 200m 4. Wolf - Zimmermann

 

Bild: Marlene Friedrich

A. Oehme

KSV Flöha wieder einmal auf Erfolgskurs

Flöhaer Rennkanuten waren auch zu Pfingsten aktiv. Mit einer geringen Auswahl ging ein erfolgreiches Wochenende in Saaldorf auf der Bleilochtalsperre zu Ende. Marc Paradies und Maximilian Seifert haben ein sehr volles Programm gut absolviert. „Die Konkurrenz war stark und meine Jungs haben sich wacker geschlagen.“, so Trainer und selbst Aktiver Randy Lohr.

Das Starterfeld war diesmal mit härterer und anderer Konkurrenz besetzt als üblich. So waren unter den 500 Teilnehmern die Sportschulen Potsdam, Berlin und Leipzig sowie die stärksten zusammengesetzten Boote wurden von den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern gestellt.

Marc und Max fuhren zusammen mit Hannes Josupeit (SC DHfK Leipzig) und Carlos Spitzner (SG Rosenthal) über die 500m-Distanz Bronze ein. Auf der 200m-Strecke mussten sie sich in der gleichen Besatzung wahrlich knapp mit dem vierten Platz zufrieden geben. Durch mehrmaliges Anschauen des Zielfotos wurde diese Entscheidung zu Ungunsten der Flöhaer gefällt. Im K2 reihten sich Marc und Max als die Jüngsten im Starterfeld auch auf Platz vier ein. „Das ist eine Leistung, mit der wir zufrieden sind. Wir haben gezeigt, dass wir ganz vorn mitfahren, auch wenn wir die jüngeren unter den Teilnehmern der Schüler A sind.“, gab Lohr erfreulich wieder. Dies zeigten auch die K1 – Leistungen der beiden. Marc, der zur Zeit in Bestform ist, fuhr über die 200m auf Platz 3. Max reihte sich auf Rang 5 im gleichen Endlauf von 20 Sportlern ein. Das sei des langen Krankheitsausfalles geschuldet, sodass er sich jetzt erst wieder rankämpfen müsse, sagte sein Trainer Randy.

Er selbst fuhr mit dem SKSV Mittweida seinen Großteil der Erfolge ein. Mit Felix Pietzsch erlangte er zweimal Silber. Außerdem holten sie sich mit Max Härtel bzw. Robin Nenning und Heinz-Rudi Sachse (LVB Leipzig) den Titel im K4 über 500m und Silber über 200m. Ebenfalls Silber erreichte er im Mix K4 mit Sophie Rauch (KC Potsdam), Jessica Lorenz (FC Hof-Aschaffenburg) und Felix Pietzsch. Die einzige Bronzemedaille gab es im Mix K2 mit Sophia Baude aus Wacker Wengelsdorf.

„Meine Schützlinge und ich haben gezeigt, dass wir vorn mitfahren, auch wenn wir uns das ein oder andere Mal der Sportschule geschlagen geben müssen, was aber auch klar ist bei einem Trainingsunterschied von dreimal die Woche der hiesigen Sportler und fast tägliches Training der Leistungszentren.“

Jetzt bereiten sich die drei auf die Mittweidaer Sprinregatta um den Bonnfinanz-Cup am 09. und 10. Juni vor.


Bild: Trainer Randy Lohr mit seinen Schützlingen Marc Paradies (links) und Maximilian Seifert (rechts) - (Bild: Katja Paradies)

R. Lohr

Guter Kurzstreckenauftakt für Flöhaer Kanuten


Mehr als 900 Sportler aus ganz Deutschland sowie die Jugendauswahlmannschaften einiger europäischer Nationen trafen sich am Wochenende zur 21. Großen Brandenburger Kanuregatta. Darunter befand sich auch eine kleine Auswahl von 4 Sportlern des KSV Flöha.

Mit sehr guten Ergebnissen kehrten sie nach Hause zurück auch wenn es nicht zu Edelmetall reichte. Mit der Direktqualifikation im K4 setzte der K4 der DHfK Leipzig ein erstes Zeichen. Mit an Bord die 14 jährige Marlene Friedrich aus Flöha. „Marlene startet dieses Jahr für den SC DHfK Leipzig. Sie ist so herausragend in Form, dass es in Flöha leider nicht möglich ist ihr gleichwertige Partner an die Seite zu stellen, die wie Marlene das Potential haben sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren“, so Trainerin Anette Oehme, „deshalb dieses Jahr die Partnerschaft mit Leipzig“. Dieses Potential zeigte Marlene dann im K1. Sie gewann ihren Vorlauf. Im Halbfinale war aber leider Schluss. Bei nasskaltem und sehr stürmischem Wetter kämpfte sie gegen die Wellen, verpasste aber mit nur einer hundertstel Sekunde das Finale denkbar knapp. Ähnlich erging es ihr in den Finals der Mannschaftsboote, mehr als die Blechmedaille war nicht drin. So wurde im K4 über 500m und im K2 über 2000m Platz 4 erreicht. Im K2 über 500m stand am Ende Platz 5 zu Buche. Wir werden weiter fleißig arbeiten und zur Ostdeutschen Meisterschaft erneut angreifen und um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (Finalteilnahme= Qualifikation) kämpfen.

Mit Paula Elster war eine weitere A- Schülerin am Start. Für sie war es die erste große Regatta und sie musste noch reichlich Lehrgeld zahlen aber die sportlichen Leistungen zeigten deutlich einen Aufwärtstrend.

Bei den Jugend- und Juniorenfahrern wehte da schon ein schärferer Wind auf dem Beetzsee. Hier waren die Auswahlmannschaften einiger europäischer Nationen, wie Finnland, Polen, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Schweiz und Deutschland am Start.

Achtbar schlug sich der 17jährige Flöhaer Edgar Kunz dennoch. Bis in die Halbfinals vorgedrungen, verpasste er die Finalteilnahme jeweils nur knapp. Aber es waren die kleinen Erfolge, die zählten. So ließ er im K2 über 1000m mit seinem Partner Marco Kurzmann (Dresden) den K2 hinter sich, der letztes Wochenende sich noch der Qualifikation zur deutschen Auswahl in Duisburg stellte. Im K1 über 5000m wurde Platz 23 erreicht. Hier rangierten sich 7 der gestarteten Nationalmannschaftsteilnehmer hinter Edgar ein.

Bei der männlichen Jugend war das größte Teilnehmerfeld am Start. Im K1 über 5000m gingen deshalb 91 Boote gleichzeitig an den Start. Der Flöhaer Starter Richard Friedrich platzierte sich hier im Mittelfeld. Mehr Chancen hatte Richard im K2 mit seinem Lauenhainer Partner Rocco Grundmann. Über die 500m Distanz wurde das B- Finale nur um 2 Sekunden verpasst.

 

K2 Schülerinnen A, Jasmin Weßel und Marlene Friedrich (links) - (Bild: Anette Oehme)

(Artikel der "Freien Presse")

Windlotterie und Medaillenregen in Döbeln auf der Mulde


Vom Winde verweht wurden am Wochenende einige Starts bei der 27. Döbelner Kanuregatta. Besonders die jüngsten Sportler hatten es schwer ihre Boote in die richtige Startposition zu bringen und nach dem Startschuss auf Kurs zu halten. Zahlreiche Kenterungen bestimmten deshalb auch das Bild vor allem am Sonnabend. Wenigsten lies sich an diesem Tag die Sonne noch öfter sehen. So harrten die zahlreichen Zuschauer an der Regattastrecke am Spitzsteinfels aus und verfolgten die Vorläufe der rund 300 Sportler aus 15 sächsischen Vereinen. Am Sonntag gab es dann für alle Qualifizierten die Finalrennen. Der KSV Flöha fischte fleißig Edelmetall aus der Mulde. Achtmal standen die Flöhaer Kanuten dabei ganz oben auf dem Siegertreppchen. Erfolgreichste Medaillensammlerin war wieder einmal die 17jährige Manon Taki. Sie gewann ihre Einerrennen auf der 200m und 500m Distanz und gemeinsam mit ihrer Partnerin Maria Gries auch den K2. Weitere Siege erkämpften die Herren der Leistungsklasse im K2 mit Lars Burkert und Rene Schneider und im K4 Burkert und Schneider mit Markus Uhlig und Axel Kulke. Der Junior Randy Lohr gewann den K1 über 500m.Ebenfalls zweimal in die Siegerliste trug sich die 12jährige Lisa Pech ein. Sie gewann ihren Einer über 200m und ebenso mit ihrer Mannschaftskameradin Michelle Voigt den Zweier über die gleiche Distanz.

Zur erfolgreichen Bilanz des KSV Flöha kamen außerdem noch fünfmal Silber und dreimal Bronze. Doch es sind nicht nur die Medaillen die am Ende zählen. So sind kleinere persönliche Verbesserung Lohn für die harte Arbeit der Trainer und die lange Quälerei beim Training für die Sportler. Hier konnte sich der 11jährige Niklas Reichel bei seiner ersten Regatta gut im Mittelfeld platzieren. Auch die 8- und 9jährigen Jungen und Mädchen hielten sich alle im Boot bei dem stürmischen Wetter, auch wenn es hier noch nicht zu einer Medaille reichte. Die 9jährige Jessica Lißner und die 10jährige Maike Walther durften den Vierer vom KC Dresden verstärken und wurden hier mit Bronze belohnt.

Ebenfalls sehr erfolgreich war der für die SG Lauenhain startende Flöhaer Richard Friedrich. Er gewann zwei Silber- und eine Goldmedaille.

Am kommenden Wochenende findet dann in Flöha unsere Vereinsmeisterschaft statt. Dort soll als Ausgleich für die harten Wettkämpfe mal der Spaß und das gesellige Beisammensein überwiegen.

 

Weitere Ergebnisse der KSV Sportler:

Schülerinnen B 2000 K1 200m 1. Lisa Pech, 3. Michelle Voigt
K1 500m 2. Lisa Pech, 4. Michelle Voigt
K2 200m 1. Pech - Voigt
K4 200m 3. Voigt - Pech - Schramm - Neuber
Schülerinnen A 1999 K4 500m Finke - Elster - Pech - Riesmeier
Schüler A K1 500m 4. Marc Paradies
Damen Junioren K1 200m 1. Manon Taki, 2. Maria Gries
K1 500m 1. Manon Taki, 2. Maria Gries
K2 500m 1. Taki - Gries
Herren Junioren K1 200m 2. Randy Lohr, 5. Marcel Zimmermann, 7. Rico Wolf
K1 500m 1. Randy Lohr, 4. Marcel Zimmermann, 7. Rico Wolf
K2 500m 3. Wolf - Zimmermann
K4 500m 2. Wolf - Knobloch - Zimmermann - Lohr
Herren LK K1 200m 2. Markus Uhlig
K2 500m 1. Burkert - Schneider
K4 500m 1. Burkert - Schneider - Uhlig - Kulke

 

Bild: Lisa Pech (hinten) und Michelle Voigt nach ihrem Sieg im K2 - (Bild: Anette Oehme)

 

(Artikel der "Freien Presse")


Die Mannschaftswertung können Sie hier einsehen.

 

Achtmal Edelmetall zur Sachsenmeisterschaft


Achtmal Edelmetall haben die Flöhaer Kanuten am Wochenende in Leipzig bei der 6. KWL-Regatta erpaddelt. Diese Regatta ist gleichzeitig die Sachsenmeisterschaft auf der langen Strecke. Entsprechend der Altersklasse werden Strecken zwischen 1000m und 6000m gefahren. Mehr als 300 Sportler aus ganz Sachsen wühlten deshalb das Wasser der Weißen Elster mächtig auf.

3 Sachsenmeistertitel konnten die KSV Sportler mit nach Hause bringen. Hinzu kam ein Vizemeistertitel und 4-mal Bronze.

Am erfolgreichsten waren auch zu Beginn der neuen Wettkampfsaison Lars Burkert und René Schneider, die Herren des KSV Flöha. Sie siegten in der Leistungsklasse über 6000m und bei den Herren der Altersklasse A über ebenfalls 6000m.

Mit 2-mal Edelmetall kehrten auch Manon Taki und Edgar Kunz heim. Manon fuhr im Einerkajak über 4000m zu Bronze und erkämpfte mit ihrer Partnerin Maria Gries Silber im K2.

Hervorragend in die neue Saison gestartet ist Edgar Kunz. Nachdem er schon im Januar den Silberrang bei der sächsischen Athletik-Meisterschaft der Junioren erkämpfte, fuhr er auch hier in die Medaillenränge. Im K1 der Herren Junioren über 6000m wurde er nach hartem Kampf Dritter vor Randy Lohr (ebenfalls KSV Flöha). Eine weitere Bronzemedaille holte er mit seinem Zweierpartner Marcel Zimmermann im K2 über 6000m. „Das sind herausragende Leistungen“, freut sich Trainerin Anette Oehme, „Edgar hat im letzten Herbst mit der Lehre begonnen und da ist es nicht immer möglich am Training teilzunehmen. Aber Edgar arbeitet als Bademeister und kompensiert vieles durch sein regelmäßiges Schwimmtraining, umso erfreulicher ist da auch die Qualifikation in die Sachsenauswahl die nächstes Wochenende in Brandenburg startet“, so Anette Oehme.

Eine weitere Bronzemedaille für Flöha erkämpfte sich Marlene Friedrich. Sie war überglücklich nachdem im letzten Jahr meist Platz 4 das Ergebnis war. Marlene ist ein großes Talent und startet deshalb dieses Jahr für den SC DHfK Leipzig, um so ihre Chance auf eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft wahren zu können.

Den Dritten Sachsenmeistertitel erkämpfte Michelle Voigt im K2 bei den Schülerinnen B über 2000m. Allerdings hatte sie da Hilfe von Sophie Koschel aus Riesa, die kurzerhand einsprang, da Michelles eigentliche Zweierpartnerin am Wettkampf nicht teilnehmen konnte.

Beherzte Rennen zeigten aber auch unsere Jüngsten. Die 9jährige Lea Uhlig und der 11jährige Niklas Reichel sammelten hier erste Wettkampferfahrungen und schlugen sich mit Mittelfeldplätzen recht achtbar.

Damit ist die neue Saison eröffnet. Nächstes Wochenende starten vier Sportler aus Flöha bei der großen Brandenburger Kanuregatta. Neben Edgar Kunz gehen Richard und Marlene Friedrich, sowie Paula Elster dort an den Start. „ Hier wird sich zeigen, wo wir uns deutschlandweit einordnen, denn hier kommt nach dem langen Winter alles was Rang und Namen hat zu einer Standortbestimmung“, sagt Anette Oehme.

Edgar Kunz im K1
Edgar Kunz im K1, hier in Lauenhain (Bild Anette Oehme)

(Artikel der "Freie Presse" vom 02.05.2012)

Erfolgreicher Saisonstart für Schüler des KSV Flöha

Am Samstag, den 31.03.2012 startete für einen Teil der Sportler des Kanusportvereins Flöha bei durchwachsenem Wetter der Saisonauftakt zu den Winter-Athletics in Lauenhain. Dabei wurde der Titel der Veranstaltung Wirklichkeit:
Bei knappen 3° C begann der Wettkampf doch erst in der "Zschopautal-Halle" und die Schüler absolvierten ihre ersten Aufgaben, wie Liegestütze, Rumpfheben aus der Rückenlage, Bankspringen, Medizinballwerfen und einen bis dahin allen unbekannter Hindernislauf. Zum zweiten Teil ging es dann nach draußen, wo sie doch der Eiseskälte beim Ausdauerlauf schwitzten.
Die beiden betreuenden Trainer Anette Oehme und Randy Lohr waren über den Ausgang dieses Wettkampfes zufrieden. "Ich bin sehr stolz über meine Schützlinge. Damit zeigt sich, dass wir in der Trainingsgruppe ein erfolgreiches Wintertraining vollzogen haben und mit an der Spitze von Mittelsachsen mitkämpfen.", so Lohr.

 

Hier gibts die vollständigen Ergebnisse.